Olaf Latzel - Zwei unbiblische Lehren 


Olaf Latzel ist Pastor der evangelisch-reformierten St. Martini-Gemeinde in Bremen. 
O. Latzel verkündet das Wort Gottes mit Beredsamkeit und Begeisterung, 
und darin lässt er sich mit Apollos vergleichen. 
Doch es gibt noch zwei weitere Gemeinsamkeiten zwischen ihm und Apollos. 
Apollos kannte nur die Taufe des Johannes, 
und er kennt nur die Kindertaufe. 
Apollos kannte anfangs den genauen Weg Gottes nicht, 
und er kennt den genauen Weg Gottes nicht. 
„Apollos, ein beredter Mann… brennend im Geist…
er redete und lehrte mit Eifer die Dinge von Jesus, 
obwohl er nur die Taufe des Johannes kannte. Priszilla und Aquila… 
legten ihm den Weg Gottes genauer aus» (Apg 18,24-26). 
O. Latzels Unkenntnis des genauen Weges Gottes besteht darin, 
dass er zwei Lehren verkündet, die der Bibel widersprechen. 


Unbiblische Lehre Nr. 1 – „Kindertaufe“
Einem Gläubigen schrieb O. Latzel: 
„Sie machen sich schuldig vor dem lebendigen Gott, 
wenn sie sein Handeln in der Taufe (Säuglingstaufe) leugnen“. 
O. Latzel praktiziert die unbiblische Kindertaufe 
und verurteilt die Wiedertaufe im wahren Glauben: 
„Die Taufe geschieht nur einmal. 
Wiedertaufe (die bewusste Glaubenstaufe) ist theologischer Schwachsinn… 
Wiedertaufe stellt immer den Menschen in den Vordergrund und negiert das Handeln Gottes“. 
Quelle: Bibelstunde vom 14.08.2019 - Die Taufe 

Im Glaubensbekenntnis der Gemeinde von O. Latzel ist geschrieben: 
«Die evangelische Kirche (St. Martini Gemeinde) praktiziert vor allem die Kindertaufe, 
weil die durch Christus geschehene Erlösung auch den Kindern gilt (Markus 10, 13-16)… 
Nur die Wiedertaufe (die bewusste Glaubenstaufe) ist unbiblisch und auf jeden Fall abzulehnen» 
Quelle: Glaubensbekenntnis der Evangelische St. Martini Gemeinde. 

O. Latzel schreibt in den Glaubensgrundsätzen seiner Gemeinde: „
Die Reformierten haben den Heidelberger Katechismus als christliches Lehrbuch zur Bibel“. 
Quelle: Gemeindebrief Evangelische St. Martini Gemeinde Bremen Nr. 122 
Zitate aus dem Heidelberger Katechismus, die der Bibel widersprechen: 
„Darum sollen auch die Kinder durch die Taufe, 
das Zeichen des Bundes, in die christliche Kirche 
als Glieder eingefügt und von den Kindern der Ungläubigen unterschieden werden, (Apg 10, 47) 
wie es im Alten Testament durch die Beschneidung geschehen ist, (1. Mose 17, 14) 
an deren Stelle im Neuen Testament die Taufe eingesetzt wurde“ (Frage 74). 


Die biblische Lehre von der Taufe 
„Und ließen sich taufen von ihm im Jordan und bekannten ihre Sünden“ (Mt.3:6). 
Erwachsene kamen zu Johannes dem Täufer, bekannten ihre Sünden 
und ließen sich im Jordan, einem Fluss mit reichlich Wasser, durch vollständiges Untertauchen taufen. 
Johannes taufte keine kleinen Kinder, 
weil Kinder nicht zu bewusstem Glauben fähig sind 
und weil Kinder das ewige Leben auch ohne Umkehr und Taufe empfangen. 
„Aber Jesus sprach: Lasset die Kindlein zu mir kommen 
und wehret ihnen nicht, denn solcher ist das Reich Gottes“ (Mt.19:14). 
Heutzutage gibt es viele Menschen, 
die als Kinder getauft werden oder sich als Erwachsene taufen lassen, 
ohne jedoch Buße zu tun. 
Diese Menschen hoffen, dass ihnen eine solche Taufe helfen wird, 
doch sie ist nutzlos. 
Die Taufe ist nur für diejenigen von Nutzen, 
die glauben, Buße tun und den Heiligen Geist empfangen. 
Johannes sagte: „Ich taufe euch mit Wasser zur Buße; der aber nach mir kommt… 
der wird euch mit dem Heiligen Geist und mit Feuer taufen“ (Mt.3:11). 
Menschen taufen mit Wasser, aber der Herr tauft mit dem Heiligen Geist. 
Durch die Taufe im Heiligen Geist findet eine geistliche Wiedergeburt statt. 
Die Gegenwart und das Wirken des Heiligen Geistes in einem Menschen 
sind die Garantie für das ewige Leben. 
Einer der größten religiösen Irrtümer besteht darin, dass Menschen hoffen, 
durch den formellen Ritual der Kinder- oder Erwachsenentaufe das ewige Leben zu erlangen. 
Taufe im Namen Jesu Christi
„Petrus sprach zu ihnen: 
Tut Buße und lasse sich ein jeglicher taufen auf den Namen Jesu Christi zur Vergebung der Sünden, 
so werdet ihr empfangen die Gabe des Heiligen Geistes. 
Die nun sein Wort gern annahmen, ließen sich taufen; 
und wurden hinzugetan an dem Tage bei dreitausend Seelen“ (Apg.2:38-41). 
Dreitausend Männer und Frauen kamen mit ganzem Herzen zum Glauben 
Dreitausend Männer und Frauen haben aufrichtig an Jesus Christus geglaubt. 
Ihre Buße bestand nicht darin, all ihre Sünden aufzuzählen, 
sondern vielmehr darin, ihr Denken zu verändern. 
Sie hatten zuvor nicht an Jesus Christus geglaubt, 
aber nun glaubten sie mit ganzem Herzen, ganzer Seele und ganzem Verstand an ihn. 
Nachdem sie an Christus gläubig geworden waren, fragten sie die Apostel, 
was der nächste Schritt in ihrem christlichen Glauben sein sollte. 
Die Apostel sagten ihnen, sie müssten sich taufen lassen, 
und alle folgten gehorsam dieser Aufforderung. 
Sie wurden getauft und erfüllten dadurch alle Gerechtigkeit und den ganzen Willen Gottes. 
Die Bibel bezeugt also, dass die vor Gott gültige Taufe kein Ritual ist, 
bei dem nichts begreifende Säuglinge mit Wasser besprengt werden, 
sondern der nächste Schritt im Glauben von Menschen, 
die bewusst ihre Sünde des Unglaubens an Gott und an den Herrn Christus bereut 
und die bewusste Entscheidung getroffen haben, Gott mit gutem Gewissen zu dienen. 

Unbiblische Lehre Nr. 2 – „Absolute Vorherbestimmung“ 
O. Latzel predigt: „Aber Vorherbestimmung ist eben auch noch ein weiteres, 
nicht nur die Vorherbestimmung zu einer bestimmten Haltung hier in dieser Welt, 
sondern eben auch zum ewigen Heil oder aber auch zur ewigen Verdammnis. 
Es gibt in der Bibel keine andere Stelle, 
dass irgendwie der Mensch darüber entscheiden könnte, 
über ewiges Heil oder Unheil, sondern das ist tatsächlich von Gott vorherbestimmt. 
Und die Reformierten sagen, dass nicht nur Gott im Vorhinein die erwählt, 
die zu ihm kommen werden, sondern eben auch die erwählt, die zur Hölle fahren werden. 
Der Allmächtige Gott liebt alle Menschen. 
Er will, dass alle zur Erkenntnis der Wahrheit kommen. 
Und trotzdem hat er einen Teil der Menschen zur ewigen Verdammnis vorherbestimmt. 
Das kann man kaum aushalten. Aber das ist tatsächlich klare biblische Theologie. 
Das ist jetzt nicht irgendeine Idee, die Pastor Latzel nachplappert, 
weil es irgendeine Bekenntnisschrift fordert oder irgendwie Calvin verpflichtet wäre. 
Nein, so steht es in der Bibel… 
Luther ist also schwarzer Augustiner-Eremit gewesen, also im Orden Augustins, 
wo die Lehre Augustins stark war, und er ist ganz, ganz stark von diesem Denken geprägt. 
Alles ist vorherbestimmt.  
Aber auch hier ist Luther knallhart, also dass er ganz knallhart die Prädestination betont, 
den freien Willen komplett ablehnt. 
Das auch wichtig, nochmal, ich erwähne das ja immer wieder, 
unsere Gemeinde steht da ganz besonders zu… 
eben diese Frage der doppelten Prädestination. 
Das ist ganz wichtig zu wissen, absolute Vorherbestimmungen zum Heil wie zum Unheil. 
Das ist richtige Lehre, auch wenn viele Gemeinden das nicht mehr lehren, 
weil diese Gesellschaftstransformation von irgendwelchen Theologien ausgeht, 
die dann auch schwanger ist von all diesem ganzen humanistischen Dreck. 
Aber so ist eben Gott. 
Ich möchte heute gerne Judas in den Mittelpunkt stellen, weil er ein vorherbestimmter Mensch ist. 
Und zwar ganz deutlich, wie ich eben gesagt habe: vorherbestimmt zum Unheil, zur Verdammnis. 
Also Judas war immer für mich sehr, sehr schlecht besetzt. Ich sage jetzt mal so: der Drecksack, 
das ist der, der den Heiland verrät, aber er musste das ja tun. Er musste das ja tun, er ist der Teufel. 
Judas vollzieht den Verrat an Jesus und erfüllt damit die Schrift. Er ist derjenige, der die Schrift erfüllt, 
der in der Vorhersehung, der Vorherbestimmung Gott eine wichtige Funktion einnimmt, 
dadurch aber gleichzeitig verloren geht. 
Aber so dürfen wir einfach wissen, wenn Gott Menschen zum Unheil, 
zum Verlorensein, trotz seines Rettungswillens vorherbestimmt, 
dann müssen sie diesen Plan ablaufen und durchführen… 
Warum hat Judas Jesus verraten? 
Nun, weil er dazu vorherbestimmt gewesen ist. 
Nicht nur wegen des Geldes, das war Mittel zum Zweck, halt. 
Er war vorherbestimmt. Er musste das ja tun, und die Schrift sagt das eindeutig an diesem Punkt.
Ganz klar sagt sie, dass er das tun muss, und das ist das Schlimme. 
Das ist eben die Vorherbestimmung. Dieser Mensch hat keine Wahl. 
Es ist seine Vorherbestimmung. Zweitens, warum ist Jesus nicht eingeschritten? 
Nun, hier genau dieselbe Antwort: weil es seine Vorherbestimmung ist. Er musste es tun… 
Und natürlich hätte Jesus die Möglichkeit gehabt, 
seine Autorität, seine Vollmacht, diesen Menschen so zu erreichen, 
dass das andere nicht passiert wäre, dass der umgekehrt wäre. 
Aber das war nicht in Gottes Heilsplan, nicht in Jesu Heilsplan vorgesehen… 
So ist der heilige und ewige Gott, den wir nicht erklären können, 
der eben auch ein strafender Gott ist, der ein Gott ist, der mit seinen Geschöpfen umgehen kann, 
wie er möchte. Er hat einen Plan damit gehabt. 
Und dieser Judas war eben wie kein anderer nicht zum ehrenvollen Gebrauch bestimmt, 
vorherbestimmt, sondern er war zum nicht ehrenvollen Gebrauch vorherbestimmt… 
Und als letztes: Was wird aus Judas in Ewigkeit? 
Nun, ewige Verdammnis. Gegen Jesus gestellt, Verrat an Jesus Christus aus dem Rausgefallen, ewige Verdammnis. 
Und das ist auch etwas, was ja viele nicht mehr lehren, obwohl sie vermeintlich gläubig sind. 
Ja, eine ewige Verdammnis gibt es nicht. Die Hölle ist leer. 
Oder nach einer gewissen Zeit der Prüfung wird die dann irgendwann. 
Das stimmt nicht. Der Zorn Gottes bleibt über Menschen, so sagt die Schrift halt, 
wenn sie Jesus Christus verraten. Aber auch wenn sie Jesus Christus verraten, ist auch das etwas, 
wo wir sagen, das ist nicht nur ihr eigenes Versagen, sondern eben auch ein Stück weit mit Gottes Vorherbestimmung. 
Und da stehen wir ein Stück weit wirklich davor, wo wir sagen, das verstehen wir nicht… 
Ich kann das nicht erklären, warum er mich erwählt hat, warum ich Pastor sein darf, 
trotz meiner Sündhaftigkeit, warum ich hier Dienst tun darf,

warum das alles so in meinem Leben ist, 
wie es ist, und warum es nicht anders ist. 
Ich kann auch nicht erklären, warum andere Leute nicht hinkommen. Ich weiß es nicht“ 
Quelle: „Olaf Latzel - Erwählung und Vorherbestimmung“ 

 

Die biblische Lehre von der Vorherbestimmung
„Denn welche er zuvor ersehen hat, die hat er auch verordnet, 
dass sie gleich sein sollten dem Ebenbilde seines Sohnes“ (Röm.8:29). 
Die Bibel sagt: Gott sieht voraus, wer aus freiem Willen glauben wird, 
und bestimmt diese dann zur Rettung. 
Und wie von Anfang an lässt Gott den Auserwählten auch weiterhin das Recht 
auf freie Wahl zwischen Treue bis zum Ende und der Rückkehr auf den breiten Weg der Sünde. 
O. Latzel gibt selbst zu, dass er Gottes Vorherbestimmung nicht versteht und nicht erklären kann. 
Dennoch behauptet er – im Widerspruch zur Bibel –, 
dass die Vorherbestimmung unabhängig vom Willen, vom Wunsch und vom Glauben des Menschen erfolgt. 
Doch Gott braucht keine Menschen, die wie programmierte Roboter handeln,

sondern freiwillige Anhänger, 
die ihn im Geist und in der Wahrheit verehren.
Und deshalb bietet Gott allen Menschen ohne Ausnahme seine Gaben an: 
die Vergebung der Sünden und das ewige Leben. 

„Das Leben und den Tod habe ich euch vorgelegt, den Segen und den Fluch! 
So wähle das Leben“ (5 Mose 30,19). 
„Gott will, dass alle Menschen errettet werden“ (1 Tim 2,4). 

Wenn Gott den Menschen seine Gaben anbieten würde, 
ihnen dabei aber die Möglichkeit einer freien Entscheidung nehmen würde, 
dann wäre er ein Betrüger. 
Und so verdrehen die Prediger der calvinistischen Lehre 
von der absoluten und fatalen Vorherbestimmung das Wort Gottes.  


Im Glaubensbekenntnis der Gemeinde von O. Latzel steht Folgendes: 
„In Erinnerung an die Unterschrift ihres Predigers Ludwig Crocius unter die Dordrechter Artikel von 1618/1619 
hört sie auf die Brüder der Kirchen, die mit diesem Bekenntnis leben“. 
Quelle: (https://www.st-martini.net/gemeindeordnung)

Zitate aus Dordrechter Artikel, die der Bibel widersprechen: 
„Dieselbe Erwählung ist nicht aus dem vorhergesehenen Glauben und Gehorsam des Glaubens, 
aus vorhergesehener Heiligkeit oder irgendeiner anderen guten Eigenschaft oder Fähigkeit geschehen, 
die als Grund oder Bedingung vorher in dem Menschen erforderlich wären, der erwählt werden soll, 
sondern zu dem Glauben, zu dem Gehorsam des Glaubens, zur Heiligkeit usw.“ (Artikel 9). 
„So kann die durch ihn geschehene Erwählung weder ungeschehen gemacht und wiederholt, 
noch verändert, widerrufen oder abgebrochen werden, noch können die Erwählten verworfen 
oder kann ihre Zahl vermindert werden“ (Artikel 11). 
„Da wir den Willen Gottes aus seinem Wort verstehen müssen, das bezeugt, 
dass die Kinder der Gläubigen heilig sind, zwar nicht von Natur, 
sondern kraft des Gnadenbundes, in den sie mit ihren Eltern mit einbegriffen sind (Artikel 17). 
Quelle: (https://christozentrisch.net/reformierte-bekenntnisse/lehrregeln-von-dordrecht/). 

 

In dieser Predigt von O. Latzel entsteht jedoch ein unerklärlicher Paradox. 
O. Latzel sagt, dass selbst wahre Gläubige von Gott abfallen können: 
„Auch bei denen, die zu ihm gehören…, wenn sie… pfeifen auf sein Wort, 
dass er dann auch sagt: " Dann ziehe ich meine Gnade und meinen Segen zurück"…
Liebe zwingt nicht. Die lässt die freie Wahl, zu bleiben oder zu gehen. 
Und das ist genau der Punkt. Ich kann aktiv gehen und mich von ihm entfernen. 
Und das ist dann der Abfall…
Und es ist eine Irrlehre, wenn gesagt wird, man kann nicht abfallen vom Wort Gottes… 
Bevor Jesus Christus wiederkommt, werden viele derer, 
die zum lebendigen Glauben gehört haben, zu Jesus Christus, abfallen“ 
Quelle: Predigt vom 20.02.2022 - Wovor ein Christ sich hüten soll - eine eindringliche Warnung 

 

In dieser Predigt verkündete O. Latzel die biblische Wahrheit darüber,

dass man das Heil verlieren kann. 

Dafür verdient er Anerkennung und Dank. 

Doch was geschieht mit der Wahrheit, wenn man sie mit Irrtum vermischt? 

Dann wird die Wahrheit zweifelhaft und unglaubwürdig. 

Dann gleicht die Wahrheit einer wohlriechenden Salbe,

die durch stinkende und tote Fliegen verdorben wurde. 

Und was geschieht mit dem Prediger, der die Wahrheit mit Irrtum vermischt? 

Er verliert seine Anerkennung als Verkünder der Wahrheit. 

„Tote Fliegen machen das Öl des Salbenmischers stinkend und gärend:

Ein wenig Torheit hat mehr Gewicht als Weisheit und Ehre“ (Pred.10,1). 

„Und es wird Gestank für guten Geruch sein…

solches alles anstatt deiner Schöne“ (Jes.3:24).

Wie aber lässt sich dann die Predigt von O. Latzel 
über die absolute doppelte Prädestination erklären, 
die im völligen Widerspruch zu seiner Predigt 
über die Möglichkeit des Abfalls vom Glauben steht? 

«Es gibt in der Bibel keine andere Stelle,

dass irgendwie der Mensch darüber entscheiden könnte, 
über ewiges Heil oder Unheil, sondern das ist tatsächlich von Gott vorherbestimmt… 
Das ist ganz wichtig zu wissen, absolute Vorherbestimmungen zum Heil wie zum Unheil… 
Und da stehen wir ein Stück weit wirklich davor, wo wir sagen, das verstehen wir nicht“ 
Quelle: „Olaf Latzel - Erwählung und Vorherbestimmung“ 

Da O. Latzel nirgendwo erklärt hat, 
dass er nicht mehr an die doppelte Prädestination (fatale Vorherbestimmung) glaubt, 
was könnte ein Zuhörer denken,

der diese beiden sich gegenseitig ausschließenden Predigten hört? 
1. Vielleicht glaubt O. Latzel, dass der wahrhaft von oben Geborene noch nicht der wahrhaft Auserwählte ist und dass daher der wahrhaft wiedergeborene Mensch im Gegensatz zum wahrhaften Auserwählten von Gott abfallen kann? 
2. Wenn O. Latzel glaubt, dass zwei sich völlig widersprechende Lehren wahr sind, hat er dann vielleicht 
nicht nur Probleme mit dem geistlichen Denken, sondern auch mit dem logischen Denken? 
Vergleicht man die falsche Theologie des klassischen Calvinismus mit der falschen Theologie von O. Latzel, so muss man sagen, 
dass die fünf Punkte des klassischen Calvinismus ein schlüssigeres logisches Schema darstellen als die Theologie von O. Latzel. 
3. Wenn O. Latzel selbst zugibt, dass er Gottes Handeln in der bedingungslosen doppelten Prädestination nicht versteht, 
wäre es dann vielleicht besser für ihn, gar nicht erst über Themen zu predigen, die er nicht versteht?  

Fazit: 
Man muss anerkennen, dass O. Latzel in seinem Dienst gute Früchte trägt, 
aber gleichzeitig auch schlechte. 
Welche Früchte überwiegen, weiß nur Gott allein. 

Apollos nahm die Unterweisung im Glauben 
und die Erläuterung des genauen Weges Gottes an. 
Dies trug zu seinem geistlichen Wachstum bei 
und verlieh seiner Predigt Kraft. 
Im Gegensatz zu Apollos lehnt O. Latzel 
die Erklärung des genauen Weges Gottes 
bis heute ab und beharrt auf seinen Irrtümern. 
Solange O. Latzel jedoch die doppelte Prädestination (fatale Vorherbestimmung) 
nicht offen als Irrlehre anerkennt und nicht aufhört, widersprüchliche, 
sich gegenseitig ausschließende Lehren zu predigen sowie das, was er nicht versteht, 
wird er in einer Reihe mit den Predigern stehen bleiben, über die geschrieben steht: 
„Wollen der Schrift Meister sein, und verstehen nicht, was sie sagen oder was sie setzen“ (1Tim.1:7). 

 Waldemar Boger